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Rollos im Kinderzimmer - Funktionen sind entscheidend

Pusteblumen-Designs, Tiermuster, bunte Pünktchen, Streifen oder fröhliche Uni-Farben: Rollos bieten für Kinderzimmer einen großen Gestaltungsspielraum - auch für Kinder-Mottozimmer. Häufig verleitet allerdings die reine Optik schnell zu Käufen von Fensterdekorationen, die dem Bedürfnis des Kindes nicht wirklich gerecht werden. Tipps, welche Bedingungen Rollos im Kinderzimmer unbedingt erfüllen sollten, finden Sie in diesem Artikel.

 

Kinderzimmer: Schlaf- und Spielstätte in einem

In seinem Zimmer schläft ein Kind in erster Linie. Es erledigt dort auch Hausaufgaben, empfängt seine Freunde, liest, schaut vielleicht fern oder spielt am Computer. Deshalb ist zu empfehlen, die entscheidenden Funktionen von Rollos möglichst genau auf diese Nutzungsarten abzustimmen. Denn eine Fensterdekoration, die ausschließlich nach dem Aussehen gekauft wird, zum Beispiel durchsichtige oder lichtdurchlässige Modelle, entpuppen sich im Nachgang schnell als Fehlkauf – spätestens, wenn das Kind durch Laternenlicht oder die Morgensonne frühzeitig erwacht und nicht durchschläft oder Lichtirritationen wie Spiegeleffekte die Bedienung von Fernseh- oder Bildschirmgeräten verleiden oder einfach beim Lesen stören.


Unbedingt auf Verdunkelungsstoff achten!

Weil ein Kinderzimmer im Wesentlichen als Schlafraum dient, sollten die Fenster immer mit einem Verdunkelungsstoff ausgestattet sein. Im Gegensatz zu transparenten oder blickdichten Varianten ist ein Verdunkelungsrollo zu 100 Prozent lichtundurchlässig und gewährleistet so, dass sich das Kind auch wirklich ungestört von Lichtreizen im Schlaf erholen kann. Für Kinder, die in vollständig abgedunkelten Räumen Angst bekommen, gibt es als Alternative sogenannte Dim-Out-Stoffe. Diese haben auch eine verdunkelnde Funktion, lassen aber noch ein kleines Quantum an Licht bis zu 10 Prozent hindurch. Praktischerweise bieten beide Varianten dieser Rollos aufgrund ihres hohen Lichtschutzfaktors auch gleichzeitig Blend- und Blickschutz.

Im nächsten Schritt ist es ratsam, besondere Raumbedingungen unter die Lupe zu nehmen, die gegebenenfalls erweiterte Rollo-Zusatzfunktionen erfordern. Befindet sich das Kinderzimmer beispielsweise direkt unter dem Dach und neigt zu starker Hitzeentwicklung, empfiehlt sich ein Rollo, das auf der Rückseite zusätzlich mit hitzeabweisendem Perlmutt oder Aluminium beschichtet ist. Damit dringt die Wärme gar nicht erst in den Innenraum.

 

Zugschnüre kindersicher arretieren

Im Haushalt lauern gerade für kleinere Kinder viele Gefahren, wie Treppenabsätze, unbefestigte Regale und ungesicherte Chemikalien. Ein Gefährdungspotential bergen auch Zugschnüre, wie sie bei frei hängenden Fensterdekorationen wie Rollos oder Jalousien gebräuchlich sind. Sind sie sehr lang, kann ein Kind darüber stolpern und es besteht auch das Risiko einer Strangulation. Aus diesem Grund wurde 2014 die EU-Norm zur Kindersicherheit eingeführt, die dem Sonnenschutz-Handel vorschreibt, bei entsprechenden Produkten eine Kindersicherung mitzuliefern. Insbesondere bei jüngeren Kindern im Haushalt sollten Zugschnüre daran für Kinderhände stets unerreichbar befestigt sein. Darüber hinaus gibt es auch Rollos ohne Zugschnurbedienung. Sie werden einfach direkt über eine Bedienschiene am Stoff hoch- und runtergezogen.

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