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Hat sich mein Kind gut im Kindergarten eingelebt?

Aller Anfang ist schwer – das gilt für die ersten Wochen im neuen Job genauso, wie für die Eingewöhnung im Kindergarten. Da sind auf einmal viele unbekannte Gesichter, neue Räumlichkeiten, neue Spiele, neue Erzieher; Das kann für ein kleines Kind schon ziemlich viel auf einmal sein. Deshalb erklären wir heute, wie die Eingewöhnung im Kindergarten für alle Beteiligten gut funktioniert.

 

Tränenreicher Abschied

Tränen und herzzerreißendes Schluchzen sind ein typisches Problem in den ersten Kindergartenwochen. Auch wenn es in dem Moment schwerfällt: Bleib konsequent und verabschiede dich trotzdem, denn sonst merkt dein Kind schnell, dass es dich mit Tränen beeinflussen kann.

Tipp: Vereinbare eine feste Uhrzeit mit deinem Kind, wann du es wieder abholst – z. B. „Nach dem Spielkreis heute Mittag ist die Mama wieder da.“ So lernt es, dass es sich auf dich verlassen kann.

 

Keine Lust auf Kindergarten

Selbst bei Kindern, die sich sehr schnell an den Kindergarten gewöhnt haben, verfliegt nach einigen Wochen die Anfangseuphorie. Da heißt es dann am Morgen schnell „Mama, ich will heute nicht in den Kindergarten. Darf ich bei dir bleiben?“ Sprich dich mit der Erzieherin ab, ob diese Unlust auf Probleme in der Gruppe zurückzuführen ist oder ob es einfach eine Laune ist. Gerade am Anfang ist es trotz allem wichtig, einen langen Atem zu haben, denn nur so lernt dein Kind, dass der Kindergartenbesuch ganz selbstverständlich dazugehört.

Tipp: Erkläre ihm, dass die großen Geschwister ja auch jeden Tag in die Schule gehen und die Eltern an die Arbeit. So lernt dein Kind, dass jeder eine „Aufgabe“ hat.

 

Keine neuen Spielkameraden

Dein Kind spielt immer allein, wenn du es abholst, oder sitzt nur am Rand und schaut zu? Keine Angst, besonders am Anfang ist das normal. Viele Kinder, besonders wenn sie sonst noch keins der anderen Kinder von vorherigen Aktivitäten kennen, brauchen eine Weile, um sich einzugliedern und beobachten in dieser Zeit lieber. Falls du das Gefühl hast, dein Kind hat Eingliederungsprobleme, dann sprich mit der Erzieherin. Sie kennt die Kinder ihrer Gruppe und kann die Situation am besten beurteilen.

Tipp: Knüpfe schon beim Schnuppertag Kontakt zu anderen Eltern und lade deren Kinder schon vor dem Kindergartenstart zu einem gemeinsamen Spielenachmittag ein. So kennt dein Kind bereits einige der anderen Kinder und findet leichter Zugang zur Gruppe.

 

Wortkarg und still

Dein Kind ist nach dem Kindergarten immer sehr ruhig und erzählt nur wenig von seinen Erlebnissen im Kindergarten? Kein Wunder, denn immerhin hat es einen anstrengenden Tag voller Spiel, Spaß und Herumtoben hinter sich und ist dementsprechend müde. Gerade jüngeren Kindern fällt es auch schwer, von vergangenen Erlebnissen zu berichten.

Tipp: Frag die Erzieherin beim Abholen nach den Aktivitäten des Tages und sprich dein Kind daraufhin gezielt an, z. B. „Die Tanja hat erzählt, dass du heute zusammen mit Moritz und Emil eine riesige Ritterburg gebaut hast. Habt ihr denn da auch ein Ritterturnier veranstaltet?“

Wir hoffen, mit unseren Tipps die Eingewöhnung im Kindergarten für alle Beteiligten etwas einfacher gestaltet zu haben. Und denk daran: Gut Ding will Weile haben. Zum Schluss ist noch jedes Kind im Kindergarten glücklich geworden und auch die anfänglichen Verabschiedungstränen sind meist nach wenigen Minuten getrocknet. Und wenn du dein Kind abholst, stellst du fest, dass es vollkommen ins Spielen vertieft ist und am liebsten gar nicht mit nach Hause möchte.

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